Rückblick:

Der Mensch in Zeit und Ewigkeit

 

Literatur und Musik berührten die Gäste

 

„Der Mensch in Zeit und Ewigkeit“ in der Bücherei Neuhausen

 

Gebannte Zuhörer erlebten am Freitagabend, 23. Oktober, in der Bücherei Neuhausen einen besonderen literarischen Abend. Dr. Waltraud Falardeau gestaltete gemeinsam mit dem Ensemble Divertimento eine Gedichtlesung rund um die großen Fragen des Menschseins.

 

Seit vielen Jahren ist Dr. Falardeau gemeinsam mit dem Ensemble in Neuhausen zu Gast. Nach dem Rilke Abend im vergangenen Jahr stand diesmal das Leben mit seinen verschiedenen Facetten im Mittelpunkt: Zeit, Seele, Freude und Glück, Liebe, Kindheit und Alter sowie Warten, Hoffnung und Trost.

 

Mit Gedichten von Goethe, Schiller, Rilke, Hesse, Mascha Kaléko und weiteren Autoren lud Dr. Falardeau zum Nachdenken und Innehalten ein. Sabine Burkhardt an der Flöte und Andreas Baum am Piano ergänzten die Texte mit stimmungsvollen Musikstücken. So entstand ein abwechslungsreicher Abend, bei dem Wort und Musik auf besondere Weise miteinander verschmolzen.

 

In der Pause nutzten die Gäste bei einem Glas Sekt die Gelegenheit zu anregenden Gesprächen. Am Ende war der Wunsch groß, das vielseitige Programm der vorgetragenen Texte und Musik noch einmal nachlesen zu können. Deshalb wird dieses auf unserer Webseite, zusammen mit Bildern der Veranstaltung, veröffentlicht.

 

Auch für die kommenden Monate und das nächste Jahr sind literarische Begegnungen geplant: Als Nächste große Lesung findet am 12. November 2026 eine Krimilesung der mörderischen Schwestern statt. Die Bücherei freut sich auf viele interessierte Gäste. Und da sich 2027 der 150. Geburtstag Hermann Hesses jährt, ist eine weitere Veranstaltung in ähnlicher Form vorgesehen. Die Bücherei freut sich auf viele interessierte Gäste.

Der Mensch in Zeit und Ewigkeit

(Zur Verfügung gestellt von Dr. Waltraud Falardeau)

 

P r o g r a m m   -   Bücherei Neuhausen am Freitag, 23.10.26

 

M u s i k: Chanson de matin (E. Elgar)

Gedicht: Die Zeit geht nicht (Keller)

Spruch: „Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean“, hat Schiller gesagt und uns damit zu Demut aufgefordert. Ja, was wissen wir schon von der Zeit und was wissen wir vom Menschen, vom Menschsein?

Große Geister haben immer wieder darüber nachgedacht und geschrieben (z.B. Goethe, Schiller)

 Eine nicht poetische Erkenntnis: Das menschliche Leben wird bestimmt von den Genen, aber auch von den Erfahrungen, angefangen bei der Kindheit, dann vom Umfeld, von Schicksalsmächten, von Glück und Liebe, und und und .. - Damit wollen wir uns hier und heute beschäfti­gen.

Gedicht: Dauer, Zeit und Raum  (Zuckmayer)

 

M u s i k: Berceuse (G.Fauré)

Die menschliche Seele und die Zeit

Die Seele (M. Eckhart)

Ein Traum, ein Traum ist unser Leben (Herder)

Eigentum (Goethe)

Was ist der Mensch? (Morgenstern)

Entwicklung des Menschheit (Kästner)

Zum Sehen geboren (Goethe)

 

M u s i k: Ungarischer Tanz Nr. 5 (J. Brahms)

Freude und Glück

   Sanskrit: Schau auf diesen Tag ...

Solang du nach dem Glücke jagst (Hesse)

Sozusagen grundlos vergnügt (Kaleko)

Ich danke Gott und freue mich (Claudius)

Frühherbst (Agnes Miegel

Pfeifen (Hesse)

 

M u s i k: Salut d’amour (E.Elgar)

Liebe

    Spruch: „Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte, das Amen des Universums“ (Novalis)

Freund, zeichne diesen Tag (A. L. Karschin 1722 -1791)

Mein Herz, ich will dich fragen (Halm)

Du, der ich`s nicht sage (Rilke)

Soll ich dich einem Sommertag vergleichen (Shakespeare)

 

M u s i k: Romantisches Stück (A. Dvorak)

Kindheit und Alter

Leben ist Begegnung (Buber)

Du musst das Leben nicht verstehen (Rilke)

Die Schritte (Goes)

   Spruch: „Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören  (Jean Paul)

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen (Rilke)

 

M u s i k: Menuet und Bourée (J.S. Bach)

Warten und Wagen, Hoffnung

   Spruch: Wage Deinen Kopf (Schiller)

Aus einem Brief (Rilke)

Es wächst viel Brot in der Winternacht (Weber)

Kunst der kleinen Schritte (St. Exupery)

Hoffnung (Schiller)

 

M u s i k: Andante für Flöte KV 315 (W. A. Mozart)

Trost (Eugen Roth)

Programm der Mensch in Zeit und Ewigkeit
Programm der Mensch in Zeit und Ewigkeit[...]
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